Oxyven-Sauerstoff-Therapie


Die intravenöse Zufuhr von medizinischem Sauerstoff wurde in langjähriger Forschungsarbeit durch den Neurologen und Neurochirurgen Dr. med. H. S. Regelsberger seit 1975 erforscht. Das Einbringen von gering dosiertem medizinischen Sauerstoff nannte er Oxyvenierung.


Wissenschaftliche Arbeiten am Institut für pharmakologische Medizin der Medizinischen Hochschule Hannover unter Prof. I. C. Frölich ergaben, dass durch die Oxyven-Sauerstoff-Therapie eine Verminderung der Verklebung von Blutplättchen und einer starken Gefäßerweiterung mittels Steigerung der Durchblutung des Hormons Prostacyclin erreicht werden kann. Außerdem wird das Immunsystem des Körpers gestärkt. Denn durch die intravenöse Zufuhr der Oxyven-Sauerstoff-Therapie, werden die weißen Blutkörperchen vermehrt, welche der körperlichen Abwehr dienen.

Eine Arbeit an der Universität Charité in Berlin bestätigte eine antientzündliche Wirkung der Sauerstoffgabe.


Als Anwendungsbereiche der Sauerstofftherapie gelten:

  • Durchblutungsstörungen der Beine, sog. "Schaufensterkrankheit"
  • Unterschenkelgeschwüre
  • Wasseransammlungen in den Beinen
  • Funktionelle Durchblutungsstörungen der Finger
  • Durchblutungsstörungen des Gehirns
  • Zustand nach Schlaganfall
  • Schwindel
  • Gedächtnisstörungen
  • Migräne
  • Durchblutungsstörungen des Herzens
  • Z.n. Herzinfarkt
  • Durchblutungsstörungen der Nieren
  • Bluthochdruck
  • Durchblutungsstörung des Innenohres: Hörsturz, Ohrgeräusche, Mb. Menier
  • Durchblutungsstörungen der Augen
  • Allergisch entzündliche Erkrankungen: Rhinitis, Asthma bronchiale, Neurodermitis
  • Hautkrankheiten
  • Chronische Darmerkrankungen
  • Stoffwechselerkrankungen
  • Schlafstörungen
  • Infektanfälligkeit

Positive Effekte der Therapie:

  • Steigerung Abwährkräfte
  • Vitalisierung durch verbessserte Durchblutung
  • Minderung von Bewegungsschmerzen
  • Steigerung des Hör- und Sehvermögens